Hausarztpraxis für Allgemeinmedizin
Dr. Margit Kollmer Dr. Bernhard Bogner
Fachärztin für Allgemeinmedizin - Palliativmedizin Praktischer Arzt - Naturheilverfahren (ang. Arzt)
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Praxis:
Dr. Margit Kollmer
Marktplatz 38
D-84149 Velden
Tel.: (08742)8153
Fax: (08742)1586
Leistungen Reisemedizin

Reisemedizinische Beratung

  • Reisemedizinische Beratung für Urlaubsreisen und beruflich bedingte Auslandsaufenthalte
  • Ausführliche Beratungsgespräche über regionale bzw. länderspezifische Gesundheitsrisiken
  • Schutzimpfungen für alle Auslandsaufenthalte (Auffrischung von Standardimpfungen und reisespezifische Impfungen)
Reisemedizin

Unvorbereitetes Wegeilen bringt unglückliche Wiederkehr (J. W. von Goethe)

Die Menschen in Deutschland sind sehr reisefreudig und verbringen die schönste Zeit des Jahres häufig in fernen Ländern. Allzu oft werden die besonderen Gesundheitsrisiken, die in vielen Ländern bestehen, jedoch von Reisenden unterschätzt. Zu jeder Planung von Auslandsreisen sollte deshalb der rechtzeitige Besuch bei uns in der Praxis gehören.

Informieren Sie uns über Ihr Reiseziel, geplante Aktivitäten wie Tauchen oder Autofahrten, Vorerkrankungen, Medikamente, die Sie ständig einnehmen, Schwangerschaft bzw. Kinderwunsch. Ausgehend von diesen Informationen können wir dann gemeinsam ein präventives Maßnahmenprogramm erarbeiten.

Cocktails, Coolers, Cola ... und Cholera
Wasser ist an vielen Orten der Welt Nahrunsquelle, Müllschlucker und Verbindungsstraße in einem. Infektionsgefahren drohen, wenn Hygiene und Infrastruktur unzureichend sind oder sogar zusammenbrechen. Erreger der Cholera können ins Trinkwasser und in die Nahrungskette geraten und sich in kürzester Zeit bis in weit entfernte Orte verbreiten, Menschen infizieren und eine Epidemie auslösen.

Diphterie - Ausgestorben wie die Saurier?
Für viele Menschen ist Diphterie kein Thema. Doch wer glaubt, der "Würgeengel der Kinder" wäre ausgerottet, liegt falsch. Die immer wieder auftretenden lokalen Ausbrüche und die Epidemie in den Nachfolgestaaten der UdSSR, die 1995 ihren Höhepunkt erreichte, belehren uns eines Besseren.

FSME - Im Wald und auf der Heide
Beim Ausflug ins Grüne, beim Joggen im Wald und bei land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeiten, aber auch im eigenen Garten lauern Gefahren, die man meistens nicht sieht, dafür aber etwas später zu spüren bekommen kann. Die Zecke - oder auch gemeiner Holzbock - lässt sich von Gräsern oder Büschen abstreifen und kann mit einem Stich auch den Erreger der gefürchteten FSME übertragen, wenn sie selbst infiziert ist. Eine Impfung schützt wirksam vor einer FSME-Erkrankung.

Gelbfieber - Der besondere Reiseausweis
Viele tropische Länder verlangen von Reisenden bei der Einreise aus einem Endemiegebiet den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Die Impfung mit einem Lebendimpfstoff wird nur von autorisierten Gelbfieberimpfstellen verabreicht und muss in dem international anerkannten gelben Impfbuch dokumentiert sein.

Hepatitis A - Cook it, boil it, peel it, or forget it
Die Beherzigung dieser einfachen Ernährungsregel ist ein wichtiger Schritt zur Verhinderung eine Hepatitis-A-Infektion in südlichen Ländern, denn die Übertragung des Hepatitis-A-Virus erfolgt vornehmlich durch viruskontaminierte Speisen, z. B. Muscheln, Salat, ungeschältes Obst oder durch virusverseuchtes Wasser, das zum Zähneputzen, zur Bereitung von Eiswürfeln und Speiseeis verwendet wird. Auch bei Einhaltung der gebotenen Vorsicht ist die Vorbeugung durch Impfung jedem, der der Sonne entgegenreist, dringed anzuraten.

Hepatitis B - Das vermeidbare Risiko
Seit Oktober 1995 ist die Hepatitis-B-Impfung als allgemeine Impfung in den "Impfkalender für Säuglinge, Kinder und Jugendliche" aufgenommen. Die Impfung ist empfohlen für alle Säuglinge ab Beginn des 3. Lebensmonats. Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sollen versäumte Impfungen nachgeholt sein; hierzu ist besonders der Zeitraum im Alter von 9 bis 17 Jahren vorgesehen. Erst durch die allgemeine Empfehlung besteht die Chance, die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Erklärtes Ziel der WHO ist es, das Virus weltweit auszurotten.

Malaria - Angriff im Dunkeln
Bevorzugt ab Einbruch der Dunkelheit sind in tropischen und subtropischen Ländern Anopheles-Mücken unterwegs auf der Suche nach Opfern. Ihre weiblichen Vertreter sind gefürchtet als Überträger der Malaria. Sie unterscheiden nicht, ob sich das Opfer in der Nähe einer Pfütze oder eines Pools, einer Wellblechhütte oder eines luxuriösen Hotels aufhält. Deshalb ist für jeden Reisenden in ein Malariagebiet die Einhaltung von Schutzmaßnahmen gegen diese Mückenstiche und die Vorbeugung durch eine Reiseprophylaxe von entscheidender Bedeutung.

Poliomyelitis - Inaktivierte Polioimpfung
Unter dem Motto "Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam" trat die orale Polioimpfung Anfang der 60er Jahre ihren Siegeszug gegen diese Infektionskrankheit an. Dank der breiten Anwendung der Schluckimpfung ist die Erkrankung mit ihren sichtbaren Folgen weitgehend aus unserem Alltagsleben verschwunden ,und die WHO hat 2002 die Region Europa und somit Deutschland als "Polio frei" zertifiziert. Dies heißt aber nicht, dass es hier keine Poliofälle mehr geben wird. Bei nachlassender Impfbereitschaft können auch in Deutschland Polioerkrankungen wieder auftreten. Ein Polioschutz ist deshalb auch in den kommenden Jahren noch unerlässlich.

Tetanus - Allen bekannt, von vielen unterschätzt
Die Gefahr einer Tetanusinfektion wird von vielen aus Sorglosigkeit und falschem Sicherheitsgefühl unterschätzt. Dabei kann jede Verletzung, selbst die kleinste Schürfwunde oder der kleinste Kratzer, zu einer Wundstarrkrampfinfektion führen. Die Tetanusimpfung ist eine der wichtigisten Impfungen überhaupt! Die Schutzimpfung ist gut verträglich, mit anderen Impfungen kombinierbar und für jeden eine notwendige "Versicherung".

Typhus - Reizvoll, aber gefährlich
Es ist ein besonderer Reiz, bei Reisen in ferne Länder die landestypischen Gerichte und Spezialitäten auf Märkten, an Stränden und in einheimischen Lokalen zu genießen. Häufig wird dabei das Risko einer Infektion mit den auf allen Kontinenten, besonders aber in den tropischen und subtropischen Ländern weit verbreiteten Typhuserregern unterschätzt. Die Typhusinfektion erfolgt durch kontaminierte Lebensmittel und Wasser. Sie führt in nahezu 16 Milionen Fällen pro Jahr zu einer lange andauernden und komplikationsreichen Krankheit. Eine gut verträgliche Schluckimpfung schützt den Reisenden zuverlässig vor der Infektion.

 
Dr. Bernhard Bogner Hausärztliche Versorgung Naturheilverfahren Diabetes-Therapie Reisemedizin